Diesmal hat die gotcha-blog.de-Testcrew den bisher weitesten Weg auf sich genommen, um das letzte Woodland-Feld vor der bayrischen Grenze zu testen: Den Gotchaforest in Suhl.
Die Anfahrt gestaltet sich sehr einfach, da man mit der A71 zügig in Suhl ankommt. Dann ein kurzer Schlenker auf die A73, die dritte Abfahrt runter und kaum 5 Minuten bis zum Spielfeld. Wenn man denn nicht vorbei fährt, denn erstmal sieht man nur das Feriendorf „Waldfrieden“. Auf dem zweiten Blick aber erblickt man hinter dem Hauptgebäude ein Spielfeld-Netz und weiß dann, dass man richtig ist.
Also ran an das Spielfeld und den ganzen Kram auf die bereit gestellten Tische und Bänke gestellt. Von hier aus hat man auch einen guten Blick auf das Spielfeld. Es handelt sich um ein ungefähr doppelt so langes wie breites Outdoor-Gelände (
ich bin ziemlich schlecht im Schätzen, aber so 40 Meter breit dürfte es schon sein), welches als ein Mix aus offenem Speedball-Gelände (
mit künstlichen Hindernissen wie Heuballen und Holzwänden) und Woodland bezeichnet werden kann. Entlang der Längsachse ist eine Hälfte zudem etwas tiefer gelegen, was taktische Würze ins Spiel bringt

Je nach Erfahrungsgrad und Ausrüstung der Spieler eignet sich der Gotchaforest durchaus für große Matches mit je 10 Spielern auf einer Seite, aber auch mit 4 Spielern hat man sehr viel Spaß (
Besonderheit im Vergleich zu anderen Spielfeldern: Der Betreiber öffnet schon für 4 Spieler das Feld).Generell ist das Feld eher für Anfänger, die in den Paintballsport reinschnuppern wollen, oder Betriebsausflüge geeignet sowie für Woodland-Spieler die ihrer Replika-Lust frönen können.
Die Organisation ist gut, an unserem Spieltag war ständig ein netter Mitarbeiter vor Ort der auf die Sicherheit achtete (
Maske auflassen, Markierer chronen, etc.), die Anfänger beraten hat und Luft auffüllte. Diese kam zwar aus Flaschen (
der Druck sank also im Verlauf des Spieltages), jedoch waren selbst am Ende noch genug Druck vorhanden (
etwas unter 2000 psi) womit das typische „Klientel“ noch 2 – 3 Spiele bestreiten konnte.
Auf dem Spielfeld sind sowohl Tarnkleidung als auch Replikas erlaubt. Wer nichts davon besitzt, kann sich ein Leihpaket nehmen (
mit gepflegten mech. BlowBacks). Mit dem Preis steigt dabei nicht nur die Anzahl der Paintballs, sondern auch die Qualität der Ausrüstung: So gibt es für 29 € das „Small Pack“ mit 100 Schuss und Einfachglasmaske. Beim teuersten Paket „Sorglos“ für 50 € sind schon 600 Schuss dabei sowie eine Thermalmaske, Handschuhe und ein Battlepack. In jedem Paket dazu gibt es für 3 Stunden Spielzeit einen Overall und einen Halsschutz. BYO kostet 15 €, Spieler mit eigener Ausrüstung und eigener Munition zahlen 30 €. Eine 2000er Munitionskiste kostet 56 €. Im Osten sagt man dazu Westpreise

Zum Spielfeld an sich ist damit eigentlich genug gesagt. Geeignet für erfahrene Woodland-Spieler, besonders auch für Anfänger – Nur DPL-Profis sollten vielleicht woanders trainieren

Gesondert hervorgehoben werden muss aber noch das Drumherum: Denn die Paintball-Anlage ist Teil des oben genannten Feriendorfes und profitiert somit von allen Vorzügen: Warme Küche im Restaurant, saubere Duschen & Toiletten und als ganz besonderes Highlight günstige Übernachtungsmöglichkeiten im Bungalow.
Zum Schluss kann ich nur jedem Leser den jährlichen „Bratwurstbattle“ ans Herz legen, der auch dieses Jahr wieder stattfinden wird. Die gotcha-blog.de-Testcrew wird dabei sein…